Was ich von meiner Tochter über Dankbarkeit gelernt habe und warum ein einfaches Danke heute wichtiger ist denn je

Manchmal sind es nicht Bücher, Coaches oder Business Podcasts, die uns die wichtigsten Lektionen beibringen. Manchmal ist es ein Kind. In meinem Fall meine Tochter Pauline.
Wenn wir gemeinsam unterwegs sind, im Urlaub, auf einer Kreuzfahrt oder bei kleinen Überraschungen im Alltag, kommt fast immer ganz selbstverständlich ein ehrliches Danke. Nicht aufgesetzt. Nicht erwartet. Sondern aus echter Freude heraus. Ein leises Danke Papa, ein Lächeln, ein Strahlen in den Augen. Und diese Momente führen mir immer wieder vor Augen, wie kraftvoll dieses eine Wort sein kann. Dankbarkeit für Erlebnisse.
Für Zeit. Für Aufmerksamkeit. Für Dinge, die eben nicht selbstverständlich sind.

Dankbarkeit beginnt bei den kleinen Dingen
Ob gemeinsame Reisen, besondere Erlebnisse oder einfach Zeit miteinander. Pauline zeigt mir immer wieder, dass Dankbarkeit nichts Großes braucht. Sie entsteht im Kleinen. Im Moment. Im Bewusstsein dafür, dass etwas nicht selbstverständlich ist.

Gerade Urlaube und gemeinsame Erlebnisse sind dafür ein schönes Beispiel. Für Kinder sind das keine Routine. Es ist etwas Besonderes. Und genau so reagieren sie auch. Mit ehrlicher Freude und ehrlicher Dankbarkeit.

Ich glaube fest daran, dass wir Erwachsenen uns davon wieder viel abschauen können.

Wo Dankbarkeit im Erwachsenenleben oft verloren geht
Im Alltag und besonders im Business Kontext geht Dankbarkeit leider oft unter. Nachrichten werden gelesen, aber nicht beantwortet. Empfehlungen weitergegeben, ohne Rückmeldung. Kontakte hergestellt, ohne ein kurzes Danke oder Feedback.

Dabei braucht es dafür so wenig. Ein einfaches:

  • Danke für den Hinweis
  • Danke fürs Teilen
  • Danke, dass Du an mich gedacht hast

Selbst dann, wenn etwas gerade nicht passt. Auch ein kurzes Danke, aktuell nicht relevant, aber schätze ich sehr, macht einen riesigen Unterschied.

Nicht jedes Geben muss sofort etwas zurückbringen. Aber jede Form von Wertschätzung zahlt auf Vertrauen, Beziehung und Haltung ein.

Geben ohne Erwartung und warum es sich trotzdem auszahlt
Ich gebe gerne. Kontakte, Links, Ideen, Impulse. Nicht, weil ich sofort etwas erwarte, sondern weil ich weiß, dass sich Dinge ausgleichen. Vor allem dann, wenn man sich sein Netzwerk bewusst aufbaut und pflegt.

Dankbarkeit ist dabei der Kitt, der alles zusammenhält.

Ein Netzwerk funktioniert nicht nur über Deals, Zahlen oder Chancen. Es funktioniert über Respekt, Aufmerksamkeit und ehrliche Rückmeldungen. Und genau hier macht dieses eine kleine Wort den Unterschied.

Was wir von Kindern lernen können
Kinder nehmen nichts als selbstverständlich hin. Sie freuen sich. Sie staunen. Sie sagen Danke.

Vielleicht ist genau das die Erinnerung, die wir alle manchmal brauchen. Gerade in Zeiten, in denen nicht alles leicht ist. Wirtschaftlich, persönlich oder beruflich.

Dankbarkeit kostet nichts. Aber sie wirkt. Auf andere und auf uns selbst.

Und vielleicht fängt alles damit an, heute wieder ein bisschen öfter Danke zu sagen.