Warum es dumm ist, gute Ideen abzulehnen, nur weil man die Person nicht mag

Viele Menschen lehnen Ideen nicht ab, weil sie schlecht sind, sondern weil sie die Person dahinter nicht mögen. Ich habe früher selbst manchmal so gedacht. Der ist doch doof. Der erzählt doch sowieso nur Unsinn. Von dem kann doch nichts Gutes kommen. Heute weiß ich, dass genau dieses Denken eine der größten mentalen Bremsen überhaupt ist. Wer Ideen nach Sympathie bewertet, entscheidet nicht rational, sondern emotional. Und Emotionen sind ein schlechter Ratgeber, wenn es um Fortschritt, Wachstum und kluge Entscheidungen geht.

Der Denkfehler, der Chancen zerstört
Man kann von Menschen halten, was man will. Man kann sie unsympathisch finden. Man kann ihre Art nervig finden. Man kann ihre Vergangenheit kritisch sehen. Aber eine gute Idee bleibt eine gute Idee, egal von wem sie kommt.

Viele machen denselben Fehler. Sie bewerten nicht die Idee, sondern die Person. Wenn Person X etwas sagt, ist es automatisch schlecht. Wenn Person Y exakt dasselbe sagt, wird es gefeiert. Das ist kein kluges Denken, sondern emotionales Blockieren von Chancen.

Polarisierung bedeutet nicht automatisch Unrecht
Ein Beispiel, das polarisiert, ist Donald Trump. Man kann ihn mögen oder nicht. Man kann viele seiner Aussagen kritisieren. Man kann vieles an ihm problematisch finden. Aber nur weil jemand polarisiert, heißt das nicht automatisch, dass alles, was diese Person sagt oder tut, falsch oder schlecht ist.

Ideen werden nicht besser oder schlechter, nur weil wir den Absender mögen oder ablehnen. Wer sich weigert, gute Gedanken anzuerkennen, nur weil er die Person dahinter nicht leiden kann, blockiert seinen eigenen Fortschritt.

Idee und Ego trennen ist ein Erfolgsfaktor
Ich habe irgendwann verstanden, dass selbst Menschen, die ich unsympathisch finde, selbst Menschen, die Fehler machen oder Unsinn reden, trotzdem gute Gedanken haben, wertvolle Impulse geben und starke Lösungen liefern können.

Wenn ich Ideen nur deshalb ablehne, weil mir die Person dahinter nicht gefällt, schade ich nicht dieser Person. Ich schade mir selbst. Ich verliere Chancen, Wachstum und neue Perspektiven.

Wer wachsen will, muss lernen, Idee und Ego zu trennen. Nicht der Mensch entscheidet über den Wert eines Gedankens, sondern der Nutzen, die Wirkung und das Ergebnis.

Fortschritt entsteht durch Offenheit, nicht durch Sympathie
Heute versuche ich, klar zu trennen. Ich bewerte die Sache, nicht das Ego. Ich bewerte den Gedanken, nicht die Sympathie. Ich bewerte den Nutzen, nicht das Image.

Fortschritt entsteht nicht dadurch, dass wir nur auf Menschen hören, die wir mögen. Fortschritt entsteht dadurch, dass wir offen bleiben für alles, was uns weiterbringen kann. Wer nur bestätigt werden will, stagniert. Wer bereit ist zu lernen, wächst.

Wenn mehr Menschen so denken würden
Wenn mehr Menschen Ideen objektiv bewerten würden, wäre die Welt fairer, sachlicher und deutlich weniger von Trotz, Prinzipienreiterei und emotionalen Reflexen gesteuert.

Man kann von jedem etwas lernen, selbst von denen, die man nicht leiden kann. Manchmal gerade von denen, weil sie unser Denken herausfordern und uns zwingen, unsere eigenen Vorurteile zu hinterfragen.

Fazit: Erfolg braucht Offenheit, nicht Stolz
Erfolg entsteht nicht durch Rechthaben, sondern durch Lernbereitschaft. Nicht durch Stolz, sondern durch Offenheit. Wer Ideen nach Sympathie filtert, verzichtet freiwillig auf Fortschritt, Potenzial und Wachstum.