Was mir meine Karriere im Online-Marketing wirklich beigebracht hat

Wenn ich heute auf meine Online-Marketing-Karriere zurückblicke, sehe ich keine lineare Laufbahn mit sauber geplanten Karriereschritten.
Ich sehe Stationen, Lernkurven, Umwege, Höhen, Frust – und vor allem: Klarheit.

Klarheit darüber, wie ich arbeite, wobei ich am meisten Wirkung entfalte und unter welchen Bedingungen ich wirklich performe.

Nicht jeder Job bringt Dich weiter – auch wenn er gut aussieht

Früher habe ich geglaubt, dass ein guter Job vor allem eines braucht:
einen starken Titel, ein ordentliches Gehalt und einen bekannten Namen.

Heute weiß ich:
Das reicht nicht.

Ich habe in meiner Laufbahn sehr unterschiedliche Arbeitgeber erlebt – von kleineren Strukturen bis hin zu internationalen Setups.
Und rückblickend waren es nicht automatisch die bestbezahlten oder prestigeträchtigsten Stationen, die mich am meisten vorangebracht haben.

Am meisten gelernt habe ich dort, wo ich:

  • Verantwortung übernehmen durfte
  • nahe am Markt und an echten Entscheidungen war
  • Vertrauen gespürt habe statt Kontrolle

Warum Perspektive und Lerneffekt für mich wichtiger sind als Komfort
Zwei Faktoren ziehen sich wie ein roter Faden durch meine Karriere:
Perspektive und Lerneffekt.

Ich merke sehr schnell, wenn ein Umfeld mich fordert – oder verwaltet.
Wenn Prozesse wichtiger sind als Ergebnisse.
Wenn Politik wichtiger wird als Performance.

In solchen Umfeldern verliere ich Energie.

Dort hingegen, wo ich gestalten, aufbauen und Dinge bewegen kann,
entsteht Fokus, Motivation und echte Leistung – oft ganz automatisch.

Work-Life-Balance ist für mich kein Buzzword
Ein ehrlicher Punkt:
Work-Life-Balance bedeutet für mich nicht, möglichst wenig zu arbeiten.

Ich arbeite gerne intensiv.
Ich liebe Dynamik, Verantwortung und Tempo.

Was ich brauche, ist Autonomie:

  • Freiheit in der Gestaltung
  • Vertrauen statt Micromanagement
  • Sinn statt reiner Beschäftigung

Dann fühlt sich Arbeit nicht wie Arbeit an – sondern wie Fortschritt.

Geld ist wichtig – aber selten der Haupttreiber
Natürlich spielt Gehalt eine Rolle.
Aber rückblickend war Geld für mich nie der entscheidende Faktor, dranzubleiben oder zu gehen.

Viel wichtiger waren:

Ein faires Setup plus echte Perspektive schlägt für mich jedes „hohe Fixgehalt ohne Hebel“.

Was ich heute über meine ideale Rolle weiß
Heute bin ich mir sehr klar darüber, welche Art von Rolle zu mir passt – und welche nicht mehr.

Ich bin kein klassischer Umsetzer mehr.
Ich bin ein Multiplikator.

Meine Stärken liegen in:

Deshalb glaube ich stark an hybride Modelle:
Freelance, Advisory, Interim, Revenue Share – dort, wo Erfahrung, Vertrauen und Verantwortung zusammenkommen.

Mein wichtigstes Learning
Karriere ist kein Titel.
Karriere ist Wirkung.

Und die entsteht dort, wo:

  • Lernen möglich ist
  • Entscheidungen echten Impact haben
  • Menschen gemeinsam etwas aufbauen wollen

Alles andere ist Beschäftigung.


Fazit
Dieser Rückblick ist kein Abrechnen mit der Vergangenheit – im Gegenteil.
Jede Station hatte ihren Sinn.

Aber erst durch bewusste Reflexion wird aus Erfahrung echte Klarheit.

Und genau diese Klarheit ist heute mein größter Karriere-Hebel.